Die Softwarelösungen von ColorGATE können auf so gut wie jedem PC mit einem aktuellen Windows verwendet werden. Die minimalen Systemanforderungen werden sogar im Niedrigpreissegment erreicht und sogar Tablets oder Mini-PCs wären oftmals in der Lage, Drucker produktiv zu betreiben.

Mit erhöhter Produktivität der Drucker und zudem der Möglichkeit, mehrere gleichzeitig anzusteuern, stellt sich allerdings schnell die Frage „Welche sind PC-Spezifikationen werden empfohlen?“.

Es gibt zwar keine allgemeingültige Antwort darauf, da jeder Kunde eine einzigartige Installationen mit speziellen Anforderungen an den Datendurchsatz betreibt, aber vielleicht helfen die folgenden Tipps weiter:

CPU:

Mit der kommenden neuen CPU-Generation in Form des Intel I9 (Skylake X) und AMDs neuer Threadripper-Serie wird es einen großen Sprung in der Leistung für CPUs geben, denn das Topmodell des I9 besitzt 18 Kerne und kann 36 Threads gleichzeitig laufen lassen. So etwas kannte man zuvor nur aus der Server-Welt.

Nicht nur die Anzahl Kerne ist hier entscheidend, sondern auch die Geschwindigkeit dieser. Dies macht sich insbesondere bemerkbar, wenn man nicht viele Aufträge einzeln rippen möchte.

Die folgende Tabelle zeigt die Spezifikationen der aktuellen Intel CPU-Generation:

Nur die “Base Clock Speed” in GHz und die Anzahl der Kerne bzw. Threads sind entscheidend. Die „Turbo Boost“-Werte kann man vernachlässigen, denn schon beim Rippen von einzelnen Aufträgen werden mehrere Kerne verwendet, so dass die Funktionalität nicht mehr verwendet wird.

Für die maximale Leistung würden wir den I9-7940x mit seiner Basisgeschwindigkeit von 3,1 GHz und seinen 14 Kernen empfehlen. Wenn nur ein oder zwei Aufträge gleichzeitig verarbeitet werden sollen, wäre der I9-7900X der richtige.

Das teuerste Modell lohnt sich eigentlich nur, wenn sehr viele Aufträge gleichzeitig gerippt werden sollen, wobei die bedeutend niedrigere Taktfrequenz für eine längere Ripzeit bei den einzelnen Aufträgen führen könnte, da alle anderen CPUs höher getaktet sind.

RAM:

16GB sind empfehlenswert, mehr könnte in der Zukunft helfen.

Festplatten:

Zusätzlich zur CPU haben die Festplatten noch eine große Auswirkung auf die Leistung des Systems. Aktuell empfehlen wir SSDs, wobei noch ein weiterer Faktor wichtig ist: Wenn SSD per SATA verbunden sind, ist deren Lese/Schreibgeschwindigkeit auf ca. 500 MB pro Sekunde beschränkt, da dies die Maximalgeschwindigkeit von SATA-III-Verbindungen ist.

Um diese Grenze zu überschreiten, kann man Verbindungen via PCI-Express und NVME verwenden, um sogar 2GB/s erreichen zu können. Es gibt sogar Lösungen mit RAID-Systemen, die fast 10 GB/s ermöglichen. Diese SSDs sind nur etwas teurer als normale SATA SSDS (ca. 500€ pro TB), aber die mögliche Steigerung der Ripgeschwindigkeit ist immens.

Netzwerk:

So schnell wie möglich. Die optimale Geschwindigkeit wäre 10 GB/s für Hochleistungssysteme.

 

Fazit:

Aktuelle PCs können 1GB an Druckdaten pro Sekunden produzieren und die nächste CPU-Generation wird dies noch erweitern. Diese Daten müssen zum Drucker gesendet werden oder auf dem RIP-PC gelagert werden. Alle verfügbaren Komponenten müssen dies meistern und der schwächste Teil entscheidet die Leistung des gesamten Systems. Es macht keinen Sinn, nur einen schnellen RIP-PC zu kaufen und ihn mit einem 1 Gbit/s Netzwerk zu verbinden. Die Datenübertragung wird dann nicht mehr 100 MB pro Sekunde betragen können.

Der benötigte PC und das Netzwerk müssen zusammenarbeiten und den gewünschten Anforderungen des Kunden genügen.  Wir können DEN perfekten RIP-PC nicht empfehlen, aber wir hoffen, dass diese Tipps helfen können, die richtigen Investitionen für heutige und zukünftige Anforderungen zu machen.

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